angespielt 034 – Diablo 3…

Diablo III (© battle.net)

Teufel, zum Dritten (© battle.net)

…und ein kleines bisschen Torchlight 2 Beta

Diablo 3 ist ein Biest. Jahrelang musste ich darauf warten, obwohl es dafür keinen guten Grund zu geben schien. Und dann brachte es so fürchterliche Dinge wie Echtgeld-Auktionshäuser, Onlinezwang und Blizzardwillkür mit. Ich hatte auf GamesComs und während der Beta schon vorher Gelegenheit zu spielen, aber so richtig mitgerissen hat mich das Spiel nie.

Trotzdem habe ich mir – aus nostalgischen Gründen – eine Collector’s Edition vorbestellt und war zum Mitternachtsverkauf leicht angehyped. Und tatsächlich: Diablo 3 macht Spaß. Weil es Dennis ganz ähnlich ging, haben wir uns zusammengesetzt und die kognitive Dissonanz aus unseren Köpfen in einen Podcast gegossen. Sagt also nicht, wir hätten euch nicht gewarnt!

(Spoilerwarnung: Dennis verrät ziemlich plötzlich das Ende [1]). Beschimpft ihn in den Kommentaren!) 

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Links:

Errata:
  • Mit Z kann man sich an den Charakter in eine feste Close-Up-Einstellung ranzoomen.
  • Auf dem Stick ist wohl nur Diablo 2 + AddOn, nicht Diablo 1.

[1] Von Teil 1

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der Weisheit XIII – aus Anjas Bett

Weisheitscrew: Carlo, Marcus, Anja, Hendrik

In dieser Folge erfüllt sich die Troupe de Sagesse *ahem* einen Kindheitstraum, und spielt Disneys “König der Löwen” nach: Hendrik hält den komplett verstörten Marcus über einer Klippe in die Sonne, Carlo scharrt männlich markant/aufgebracht mit den Hufen im Dreck, und Anja hüpft gazellengleich grazil durch die Savanne, während unsere Fokusgruppe im Off “The Circle of Life” intoniert.

All dies kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass manche Dinge einfach so lange besprochen werden müssen, bis sie aufgeben und von selbst explodieren. Unter anderem betraf das in dieser famosen Episode den…

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Die Wahrheit 012 – Bier

Andreas gibt den Heisenberg

Andreas gibt den Heisenberg

Leute, ich hab nicht viel Zeit. Sie wollen nicht, dass diese Geheimnisse an die Öffentlichkeit dringen. Es ist also wie immer, wenn ein Monopol in Gefahr ist: Ich kann euch nur die rohen Informationen liefern, den Rest müsst ihr euch selber anhören.

Andreas hat erfolgreich experimentiert und herausgefunden, wie ihr euer eigenes Bier machen könnt. Es ist erschreckend einfach, aber natürlich wäre Andreas nicht Andreas, wenn nicht auch Hardwarekäufe und Open-Source-Software eine Rolle spielen.

Ansonsten ist dies ein hörbarer Leitfaden zum Nachmachen, der euch nicht nur Anweisung sondern auch zahlreiche Hintergrundinformationen bietet. Das Wichtigste sei an dieser Stelle schon verraten:

Bier ist trinkbares Brot.

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Zur weiteren Erbauung und Bildung empfiehlt der Braumeister folgende Links:

Und natürlich freuen wir uns beide über Kommentare.

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angespielt 033 – Legend of Grimrock

Der Grimrock (© grimrock.net)

Der Grimrock (© grimrock.net)

Es begann in einer dunken Höhle in Finnland. Vier Schergen ketteten sich gegenseitig selbst an die Wand und ernährten sich wochenlang von den Schimmelpilzen, die auf den Wänden wuchsen und leckten schmale, brackige Rinnsale als Trunk von den Wänden.

Nach vier Degorasaden trat der heilige Wahn des Redloheb eht fo Eye in die Hirne der Aggreganten und sie schufen im Fieberwahn ein Werk, dass wir heute Legend of Grimrock nennen.

So recht hat sich niemand getraut, sich ausführlicher mit dem Werk zusammenzusetzen. Also fanden sich die Archäologen Jagoda, Dennis und M. zusammen um Spielbarkeit, Anschein und Hintergrund des großartigen Kunstwerks zu ergründen.

TL;DR: Legend of Grimrock ist ein Indiegame-Dungeon-Crawler, auf den ich mich sehr lange gefreut habe. Ich bin bei weitem nicht zum Durchspielen gekommen, aber deswegen hat dieser Podcast ja seinen Namen.

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PS: Die zwischendurch erwähnte WDR5-Sendung mit dem WoW-Crackhead.
PPS: Wir mussten leider Jagodas Skypespur nehmen, weil der Schnarbselgoblin die Aufnahme gefressen hat.

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der Weisheit XII – Instaskrillex

Die Macher der Weisheit

Der Rat der drei lustigen Vier hat sich zusammengesetzt um ein für alle Mal Bedenken etwaiger Relevanzlosigkeit aus dem Weg zu räumen. Zu verdanken hat der geneigte Hörer das vor allem Carlo (das ist der Typ ganz links).

Carlo hat durch knallharte Recherchen die Plattform Instagram als planloses Superstartup enttarnt. In seiner gewohnt schonungslos-charmanten Art, machte er darauf aufmerksam, dass 30 Millionen User ohne Einnahmequelle nicht wirklich ein gelungenes Konzept sind.

Dem GPHStr [1] wurde das sofort von einem der Hörer hintertragen und er versuchte die Livesendung zu sabotieren. Nur der absolut professionellen Ausstattung des Veranstalters ist es zu verdanken, dass die Anschläge lediglich in einer Reihe Störgeräusche am Ende der Sendung resultierte.

Voller Panik beschlossen die Instagram-Macher den sofortigen Verkauf ihrer Firma zu einem wahnwitzigen Preis an den einzigen Menschen, der mit einen derart überteuerten Handel durch Gewinne eines gigantischen Ponzi-Schemes bestreiten konnte.

QED. [2]

In ihrer nonchalanten Art haben die Weisheiter natürlich nicht nur dröge Wirtschaftspolitik gemacht, sondern auch noch folgende – wirklich relevante – Themen erklärt, erläutert und analysiert:

Osternester, Ostern, Spotify, Rdio, Musikkauf, last.fm, Dankbarkeit, Romantik, Margot Honecker, deine Mutter, deine Eltern, Heimat, Cinemagr.am, Flattr/Socialvest

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[1] Geheimdienst Planloser Hipsterierter Startups
[2] Wo ist jetzt unser Wikipedia-Artikel? Hmm?

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angespielt 032 – Mass Effect 3

Femshep an Loveinterest mit Beilagen (© masseffect.com)

Femshep an Loveinterest mit Beilagen (© masseffect.com)

Die Veröffentlichung dieses Podcasts (^1) wurde von der nahenden Apokalypse eingeholt: Electronic Arts/Bioware hat für den letzten Teil des Science-Fiction-Epos Mass Effect kostenlosen Zusatzinhalt angekündigt. Die Hölle friert zu.

Ob das neue, sehr umstrittene Ende von Mass Effect dann den Vorschlägen von Penny Arcade oder Nerf Now folgen wird, ist noch unbekannt. Bevor man an dieser Diskussion teilnehmen kann, muss man aber sowieso erst mal das eigentliche Spiel durchspielen, um einen Tiegel zu bauen.

Ob sich das lohnt, wie viel Zeit man sich dafür nehmen sollte und ob der dritte Teil ein würdiges Ende mit hochhausengroßenen Monster ist besprechen Dennis, Kristin, Hendrik und M. bei einer Konferenzschaltung durch die ganze Galaxie.

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^1: Die verspätete Veröffentlichung und skypologische Qualität habt ihr dieses Mal Dennis zu verdanken, der mir keine Aufzeichnung seiner wohlfeilen Stimme, sondern ein seltsames Kunstwerk (01:42:42 Stille) zukommen ließ.

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der Weisheit XI – keine Bürste

Die Besetzung der Weisheit

Eigentlich waren alle verkatert, unmotiviert oder vergnörxelt. Also alle, außer der rappende Carlo. Aber das ist eine andere Geschichte, die damit zu tun, dass Carlo damals, auf der Jedi-Convention…

Aber das ist eine andere Geschichte. Dieses Mal hatte sich der Jedi in Begleitung der berüchtigen Maid Anja und des hosenlosen Hendriks unter Vorsitz des leicht griesgrämigen M. daran gemacht, eines der wichtigsten Themen des Okzidents zu diskutieren: Kaffee.

Bis dahin war es aber – man möge mir die Wortsgespielin an dieser Stelle verzeihen – eine Durststrecke. Aber hört selbst:

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Sparrow für iPhone – 1 Schritt nach vorn und 2 zurück?

© sparrowmailapp.com

© sparrowmailapp.com

Weil es das erste Mal ist: Roni ist ein Kollege von mir, der neben dem Radio noch ein bisschen inhaltlichen Auslauf braucht. Seid nett zu ihm! – monoxyd

Sparrow gilt seit erscheinen auf dem Mac als DER Mail-Client für den stilbewussten Mac-User. iOS-inspiriertes Design, intuitive Bedienbarkeit und ein Support, der sich gewaschen hat. Fast im Monatstakt kommen neue Updates, die sowohl wichtige Funktionen nachreichen, als auch neue Ideen einbringen. Kein Wunder also, dass die Hoffnungen auf das iOS-Pendant riesig waren.

Seit heute ist es nun soweit. Sparrow für das iPhone ist fertig und wurde sofort von den üblichen Verdächtigen (The Verge, MacStories) gehuldigt getestet.

Kurzes Fazit aller Beteiligten: Super!

Zugegeben, was Ideen, UI, Bedienbarkeit usw. angeht, ist Sparrow ohne Zweifel gelungen. Das Grunddesign der Sparrow-App erinnert mit jedem Pixel an Facebook und sorgt damit für ein effektives Account- und Ordnermanagement. Per Rechts/Links-Swipe lässt sich so schnell und effektiv zwischen den Accounts wechseln, zu Ordner oder Labels springen usw. Ebenfalls schön: Ein Klick auf die Sparrow-Top-Leiste ändert den angezeigten Bereich: Eingang – Ungelesen – Markiert. Schneller kann man kaum durch sein Mails navigieren.

Daran gibt es also wenig zu meckern, wie man hier und hier auch prima ausführlich lesen kann!

Trotzdem bleiben Fragen.

E-Mails sind schön. Schön alt und überholt, aber auch ganz schön wichtig. Denn ob wir es wollen oder nicht, ohne E-Mail geht gar nix mehr. Oder muss es mittlerweile heißen “geht immer noch nichts?”

Deswegen ist der Wunsch nach einem Besseren Mail-Clienten auf dem iPhone verständlich. Aber. ABER!

Sollte diese App nicht eher einen Schritt nach vorn, als zurück machen?

In weiten Teilen macht Sparrow das sicher auch. Ganz viele kleine Schritte nach vorn. Um dann einen ganz gewaltigen Schritt zurück zu machen. Oder vielleicht sogar 2.

Sparrow für iPhone bietet keine Push-Funktionalität. Email bekommen – Ping - Lesen. So kennt man das seit Jahren auf allen mobilen Geräten und Rechnern. Bewährter Standard. Geht mit Sparrow nicht. Richtig gelesen. Und es kommt noch besser. Sparrow bietet generell gar keine Notifications. Keine Einstellung für den automatischen Mail-Abruf alle 10, 15 oder irgendwas Minuten. Keine rote Zahl am Icon. Kein Eintrag in der Nachrichtenzentrale. Sparrow bleibt stumm.

Aber ist das nicht gerade der Sinn einer Mail-App? Zu wissen, wann man eine Mail bekommt? Irgendwie doch schon, oder?

Klar, dass Sparrow weder Push noch Notifications bietet, ist nicht nur die Schuld des Entwicklers, sondern liegt hauptsächlich den strengen App-Store-Regeln. Mir als User ist das aber egal. Die Sparrow-Entwickler haben vor ein paar Wochen die Info von Apple bekommen, dass ihr erdachtes Notification-Feature nicht erlaubt ist und arbeiten seitdem an einer Lösung. Gefunden haben sie sie bisher nicht.

Verkauft wird die App jetzt aber trotzdem für 2,39€.

2,39€ für eine App, die wunderbar aussieht, und viele kleine Schritte hin zu einem viel besseren Mail-Erlebnis auf dem iPhone macht, im Kern ihren Sinn aber nicht erfüllt und damit schlussendlich nicht fertig ist. Trotzdem vergibt z.B. The Verge fast 8/10 Punkten. Nun ja.

Eine Erklärung für den übereilten Start von Sparrow könnte morgen auf den Markt kommen. Sollte man meinen. ”Retina-Hype mitnehmen” hört man es förmlich aus der Marketing-Abteilung. Doch falsch gedacht. Sparrow ist keine Universal-App. Also keine Unterstützung für das morgen erscheinende Retina-Display des iPad 3, auf dem alle einen schicken neuen Mail-Client ausprobieren würden. Und noch viel seltsamer: generell keine Unterstützung für das iPad. Wieso nicht?

Verschenkt.

Aber um Fair zu sein, die Sparrow-Entwickler sind echte Update-Helden – und das meine ich ernst. Wenn man die Entwicklung von Sparrow für Mac seit Version 1.0 beobachtet, gibt es keine Zweifel, dass auch Sparrow für iPhone seinen Weg gehen wird und hoffentlich auch irgendwann Ping macht, wenn eine neue Mail kommt. Vielleicht ja mit einem System, dass uns alle von den Socken haut und den vermasselten Start vergessen lässt.

Aber der Release heute war einfach zu früh. Eine Mail-App ohne Notifications ist einfach nicht fertig – da kann sie noch so schön sein.

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der Weisheit X – Nerdragedirndl

Die Besetzung der Weisheit

Schneller, als die vier wackeren Recken es sich versahen, war wieder eine Legislaturperiode herum und ein Jubiläum wollte gefeiert werden. Prägnant, unumwunden und ausführlich wurde sich gewünscht, diskutiert und aufgeklärt. Und wieder einmal dem expliziten Rating alle Ehre gemacht.

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der Weisheit IX – Folget @derWeisheit!

Die Macher der Weisheit

Es war ein denkwürdiger Abend, an dem sich die vier Helden zusammentrafen, um ein weiteres Mal die Geschicke der Welt zu besprechen. Ein Abend an dem nicht nur H. keine Hosen trug, sondern sich nunmehr auch C. weigerte eine Mütze zu tragen. Und das, so ein wörtliches Zitat, weil er “nicht aus Berlin sei”.

Unbeirrt wurden dennoch 60 Minuten eurer wertvollen Zeit aufs allerunterhaltsamste gefüllt. Mit Brüsten, Freunden und Schnitzelpressen. Besonderer Dank soll dieses Mal dem Grafiker zuteil werden, der es uns ermöglicht vier eigene Gesichter zu haben. Vielen Dank, Zerstörer!

Unter anderem ging es um: Brüste, Das Gesicht der letzten Venusmesse, Kabel Deutschland (again!), Twitter (Bedienbarkeit, Tastenkürzel, Entfolgung), Freundschaft im Zeitalter digitaler Netzwerke, cisweibliche Frauenbeauftrage, Was ist (un)weiblich?, Tod von Promis, Kim Schmitz, Ehrendoktor für billig, Lord ebenso (Irland, Schottland)…

…und zu guter letzt hat Hendrik noch eine neue Software gebaut, die ihr als Hausaufgabe bis zum nächsten Mal testen sollt: Schnitzelpress. Für eure Erfahrungen und Bemerkungen hat sich die Kommentarsektion zur Sendung schon extra hübsch gemacht.

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