Herbstmusik gesucht

Heute Abend darf ich bei Fritz vertreitungsweise den Blue Moon für “Zwischenmenschliches” moderieren und weil es gerade so schön passt, möchte ich heute den Herbst einläuten:

Es ist wieder soweit: Die Tage werden kürzer und dunkler, statt Sonne Wolken und die Stimmung ist im Keller. Oder? Marcus Richter möchte im Blue Moon für Zwischenmenschliches mit Euch über die dunkle Jahreszeit sprechen. Habt ihr Herbstdepressionen und wenn ja, wie geht ihr damit um?

Verhaltet Ihr Euch Euren Freunden oder PartnerIn gegenüber anders? Oder habt ihr genug Sonne im Herzen um den Winter zu überstehen und könnt verraten, wie man das macht? Ruft an und erzählt es den anderen Fritz-Hörern und Marcus Richter im Blue Moon ab 22 Uhr.

Das ist natürlich eine Talksendung, aber ein bisschen Musik darf ich auch mitbringen. Falls ihr also Lieblingstitel habt, die zu eurer Herbststimmung passen: Gerne in die Kommentare oder wenn ihr Spotify habt, in diese Paylist.

PS: Jeder nur einen Song.
PPS: Und wenn ihr schöne Herbstgeschichten oder Dunkelbluesvermeidungsstrategien habt, freue ich mich natürlich, wenn ihr heute Abend anruft. 0331/7097110

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OHM #009 – On Human Misanthropy

"Humans Are Stupid" von Cat Branchman unter CC-BY-Lizenz

Wir waren im Urlaub. Also jetzt nicht unbedingt die letzten Monate, aber doch kürzlich erst. Auch darüber erzählen wir einen Schwank und beschäftigen uns mit ein bisschen Technik; dem Kram, der sonst so passiert ist und die Geschichten, die wir immer wieder gerne erzählen. Aber eigentlich dreht sich um die ganze Folge eigentlich nur um die Frage, ob die Shownotes und shownoten würden, wenn wir live senden täten. Eine Frage, die wir natürlich niemals beantworten können. Aber wenigstens gab es Lakritzschokolade:

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Die Nachrichten im Einzelnen:

  1. Die ausgefallene Folge
  2. Island
  3. Shownotes?
  4. NSFW / Medien und Meinungen bei Breitband
  5. WoW und Radio
  6. Katholiken: Sind Homosexuelle sind vielleicht doch Menschen?
  7. Radiorollenspiel
  8. Sitges und die Restaurantbewertung
  9. Schinken
  10. Polarkreis, Weihnachtsmanndorf
  11. Benzin aus Russland
  12. Lakritzschokolade
  13. Das Notkreuzworträtsel
  14. Passwortbeschränkungen und XKCD
  15. What if… von Randall Munroe
  16. The Martian by Andy Weir
  17. Essen und Trinken in der DDR / Ein furchtbares Gesöff
  18. Yosemite
  19. Apple SIM 
  20. EINMAL ALLES BITTE / Tapas
  21. Dehumanizing People on the Internet
  22. Der Gefährder-Ausweis
  23. Gamergate
  24. Der Flirtforumvorfall
  25. Jennifer Lawrence über The Fappening
  26. Schwuleneheproteste in Frankreich
  27. Die Wahrheit #021 – Computerspielefrauenbild
  28. Die geheime Folge 008 und der Geheimvortrag auf dem 31C3
  29. Dem Erdgeist sein Flattr

Bild: “Humans Are Stupid” von Cat Branchman unter CC BY

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Tage wie dieser…

ATC - "dont panic" - traded by Sarah under CC BY-SA

…da hast du eigentlich schon genug Ärger und dann steigt auch noch der Rechner aus. Kann ja nicht so schwer sein, denkst du, und fängst an die typischen Sachen zu kontrollieren: BIOS zurücksetzen, Kabelverbindungen prüfen, Grafikkarten austauschen, RAM-Riegel durchprobieren und alle die fantastilliarden anderen Sachen, die man halt so machen kann, wenn man nicht jedes Bauteil einzeln zum Austausch daheim hat.

Irgendwann gibst du auf und beschließt statt Zeit Geld in die Hand zu nehmen und den Computerladen in deiner Nähe mit dem Problem zu beauftragen. Guckst vorher nochmal extra auf der Webseite nach, ob die auch Reparaturen machen. Machen Sie.

“Ja, ist leider nicht meine Art, aber ich kann das nicht annehmen, wir haben so viel und der Techniker ist krank und überhaupt.”

Natürlich bist du nicht mit dem Auto hin, ist ja in der Nähe, bist ja umweltbewusst, hast das Teil auf dem Gepäckträger hingeschoben. Und jetzt zurück. Durch den Regen.

PS: Kann jemand einen PC-Laden in Berlin (am liebsten Friedrichshain) empfehlen, der gut und zuverlässig ist?

Bild: ATC – “dont panic” – traded by Sarah Klockars-Clauser under CC BY-SA

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ExExEx #027 – Artikel vorlesen

Caspar Clemens Mierau

Caspar (Blog, Twitter, Die Wahrheit #022) hat eine sehr interessante Idee:

Nennen wir das Ganze einfach “Podreading” – in Anlehnung ans Podcasting (oder doch “Audiosharing”? oder Readsharing? Was meint Ihr?). Man nimmt sich einen Text oder Artikel (die Urheberrechtsdebatte vertagen wir auf später und gehen zunächst von entsprechend frei lizensierten Texten aus), spricht ihn in ein Mikro und veröffentlicht die Aufnahme online. Nicht den eigenen Text – das kann man natürlch auch gern tun – nein, einen fremden. 

Warum? Weil es so einfacher ist, komplexere Texte aufzunehmen, es kann nebenher bei Arbeit oder unterwegs geschehen – in klassischen Podcastszenarien also. Finde ich natürlich sehr spannend und habe mich sofort ans Werkt gemacht. Im Gegensatz zu meinen Podcasts ist das hier (fast) nach den Anforderungen in Caspars Artikel aufgenommen. Ein Durchgang (mit Fehlern), keine Nachbearbeitung (außer die Audioschnipsel aus dem ursprünglichen Artikel einzufügen) und dann einmal fast ohne Metadaten durch Auphonic gejagt.

Funktioniert so etwas für euch? Oder ist das nur eine fixe Idee?

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Quelle: Warum wir uns fremde Texte vorlesen sollte (mit Audiobeispielen von Jens Best, Jürgen Geuter und mir)

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ExExEx #067 – Wandertagzshortie

Wandertag
Es begab sich aber zu der Zeit, dass die fünf Weisen aus aller Welt zusammenkamen um die Insel des Schreckens zu erkunden1.  Kaum ausgestattet mit den eigentlich dafür notwendigen Gegenständen schlugen sie sich unter Anleitung eines eher unkundigen Kunden durch die Wälder.

Dabei begegneten ihnen dunkle Gestalten, fiese Schweine und leere Büchsen in kleinen Häuschen. All die Entbehrungen wurden aber belohnt, denn ganz am Ende ihrer Wanderung wurden sie Zeuge eines gar seltsamen Rituals:

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  1. Was tatsächlich geschah, war, dass sich @vdgmtourism, @Naxed_, @NeedleHacksaw, @JohannesKoeller und @monoxyd in DayZ trafen um das Spiel zu erwandern. Mit allem Drum und Dran: Pausen, Wanderlieder, Diskussionen um Wurstwaren und schöne Schnappschüsse. Immerhin letzteres hat halbwegs geklappt. []

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OHM #007 – Oberhalb Hiesigen Mittelmaßes

"Mediocrity" von André Fincato (CC BY 2.0)
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Ihnen nach getaner Pause – oder war es langer Arbeit – wieder eine Folge des letzten Podcasts präsentieren dürfen. Die lange Verweildauer in der Owncloud Home Machine liegt sicher darin begründet, dass gute Dinge ihre Zeit zum Reifen brauchen, genau wie bei Wein, Whisky und anderen hochgeistigen Ergüssen.

In der aktuellen Folge beschäftigen sich die Herren E. und M. mit vielerlei hochinformativen Themen, die in einer fast zweiminütigen Gehirnsturmsitzung fast zwei Minuten vor der Sendung zusammengestellt wurden. Auch wenn sich die beiden Kontrahenten zu Beginn der Sendung noch ein wenig beschnuppern, nimmt sie doch schnell Fahrt auf und endet in einem augenöffnenden Crescendo nie vorher erwähnter Wahrheiten.

Es werden also keine kleinen Brötchen gebacken, sondern die Weisheit generös mit vollen Händern unter das geneigte Volk ausgeteilt. Aber hören Sie selbst:

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  1. Von richter.fm & gei.st
  2. Warum die Konsolidierung des Lektorat Punkrock ist.
  3. Podcaster sind Githubber.
  4. Superstitiös!
  5. Die Spammer von der Elektropost.
  6. Adblock Plus, Werbung und Lebenszeitdiebstahl.
  7. Analyse von Überwachungsdaten im Chaosradio 197.
  8. Längenvergleich auf dem Pausenhof.

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Das neue Standardwerk des deutschen Fernseh-Videogamejournalismus…

…hervorragend ausgedacht und umgesetzt von den freundlichen Damen & Herren bei Superlevel:

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5 Fragen an Anjin Anhut.

Hallo geehrte Zielgruppe,

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ziehen die hiesigen Podcasts gerade um. Der einzige der hierbleibt, ist Ex³ – schließlich soll das hier in Zukunft der Raum für privaterererereren Kram und Experimente werden. Als erstes werde ich deshalb den folgenden Herren in dieser Kategorie verklappen:

Anjin Anhut mit dem Spiegel 3/14

Anjin Anhut mit dem Spiegel 3/14

Aber warum hier und nicht bei [angespielt]? Was war passiert? Nun…

Der aktuelle Spiegel hat eine Geschichte über Spiele. Dieser Artikel ist in Teilen der Spieleschreiberszene kontrovers diskutiert worden1 und zwar so heftig, dass ich als sensationsgeiler Podcaster dazu einen Podcast machen will. Gesagt, getan: Robert Glashüttner, Nina Kiel, Jagoda Gadowski und eben Anjin Anhut wurden shanghait. War nicht so einfach einen Termin zu finden, hat dann letztlich auch nicht geklappt, Anjin musste wieder absagen.

Damit der Podcast dennoch vor der Apokalypse stattfinden kann, habe ich Anjin durch Dennis Kogel ersetzt und2 Anjin vorher verhaftet um ihn in O-Tönen zu Wort kommen zu lassen. Und das Rohmaterial, das hört ihr hier. Den Rest gibt es dann bald™  bei [angespielt].

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  1. Jaja, das ist ein Euphemismus. []
  2. Anscheinend ist der Platz der 4. Gastes verflucht. Wir machen das jetzt einfach zu dritt. []

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Wieso sprecht ihr nicht über …?

A Thoughtful Discussion by  Robert S. Digby

“A Thoughtful Discussion” by Robert S. Digby

Wenn ich bei Fritz Talksendungen moderiere1, kommt häufig die Frage: Warum redest du heute eigentlich nicht über dieses politische Ereignis/dieses Thema, das mich gerade persönlich betrifft/jenes ganz ähnliche Ding, das ich aber wichtiger finde, als das was gerade im Radio läuft?

Die Antwort auf dieser Frage lautet2, dass Themenauswahl für einen Radiosender mit Vollversorgungsauftrag nicht so einfach ist, wie man sich das vorstellt. Die Farbe der Lieblingssocken hat langfristig gesehen dieselbe Berechtigung wie ernsthafte Politik.

Aber ab und zu gibt es Gelegenheiten, wo ich freie Hand habe3 und heute ist so ein Tag:

Im Blue Moon, der heute zwischen 22:00 und 00:00 Uhr bei Fritz gesendet wird, unterhalte ich mich mit Euch und anderen  Hörern über die Themen, die die Anrufer mitbringen. Das kann wirklich alles sein: Politik, die über Weihnachten verloren gegangen ist; ein Thema, dass euch schon lange auf den Nägeln brennt, aber über das ihr sonst nirgendwo reden wollt oder etwas, dass ihr euch schon lange auf diesem Sendeplatz gewünscht habt.

Falls Ihr jetzt schon Vorschläge habt, schreibt mir hier oder unter dingens(at)monoxyd.de oder ruft nachher unter 0331/7097110 an.

Bild: “A thoughtful discussion” by Robert S. Digby unter (CC BY-ND 2.0)-Lizenz

  1. vor allem die Mittagssendung []
  2. vor allem für die Mittagssendung []
  3. das gilt nicht nur für die Mittagssendung, auch im Blue Moon habe ich normalerweise den Auftrag, mich mit einem bestimmten Themengebiet zu befassen []

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Keine Zwangsfinanzierung von Medienkonzernen?

Seit einigen Tagen wird mir immer wieder eine Petition gegen die Abschaffung der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in die diversen Timelines gespült. Damit ich nicht jedes Mal dasselbe aufschreiben muss, hier mein Kommentar dazu:

Diese Petition ist unsäglicher neoliberaler “Der Markt soll es richten”-Quatsch. Wer die unterschreibt, hat nur bewiesen, dass er entweder nicht weiß, wie die deutsche Medienlandschaft funktioniert oder aber er will unbedingt nur noch Scripted-Reality-Casting-Fernsehen und Dudelfunk.

Und was das “Ich benutze es gar nicht”-Argument angeht: Ihr zahlt auch Krankenkasse, bevor ihr den Arzt mal so richtig nötig habt, oder? Ja, der Vergleich hinkt, aber soll zeigen dass öffentlich-rechtliche Medien dem Prinzip einer Solidargemeinschaft folgen. Und ja: Ich bin der Ansicht, dass wir staatlich finanzierte, unabhängige Medien brauchen.

Achtung: Ich bin auch der Ansicht, dass da viel verbesserungswürdig ist. Aber für eine Abschaffung der Finanzierung und einen Ersatz durch “Pay-TV Prinzip oder durch Werbeeinnahmen” zu fordern ist gefährlicher Blödsinn.”

Bitte, danke. Musste ich mal loswerden.

Disclaimer: Ich arbeite den größten Teil meiner Zeit beim ÖR. Diese Haltung hatte ich allerdings schon zuvor und werde sie auch weiterhin haben. 

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