der Weisheit XXXVI – Klaus Schnitzel präsentiert

Der Weisheit Team

Die grauen Wolken hängen am Himmel, der Regen verschleiert das Antlitz des goldenen Feuerballs und wir wissen nicht, was den Typen geritten hat, der eigentlich dafür zuständig ist, keine Hosen zu haben. Mit anderen Worten: Es war alles anders! Aber trotzdem oder vielleicht genau deswegen wurden die wichtigsten Kommunikationsanreger der vergangenen Zeiteinheiten in delikater Art und Weise verdingselt. Es ging zum Beispiel um:

Mallorca ist doof, die schlechteste Laune der Welt, warum das Spiel der Spiele nicht spannend war, die Sache mit den Adblockern (Ghostery, Adblock Plus) und was dafür und dagegen spricht, die schlimmste Konsole der Welt.

Wir haben außerdem über kostenlose Werbeeinsendungen von Firmen gesprochen und uns dagegen entschieden, sind aber gleichzeitig dafür, dass ihr uns Sachen schickt, die wir dann ausprobieren. Wenn ihr auf unseren Wunschlisten (Anja, Hendrik, Carlo, Marcus) nichts findet, schickt einfach etwas an die Adresse im Impressum.

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Falls ihr selber auch einen Platz braucht, eure schlechte Laune loswerden oder uns sonst ein paar Dinge sagen wollt: Die Kommentare stehen euch offen.

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RBL #006 – Google Glass

Logo der RechtsbelehrungDual Use bedeutet manchmal auch: Eine neue Technik hat einen Haben-Wollen-Faktor von über 9.000, gleichzeitig wird mir ganz schwindlig, wenn ich an die potentiellen Konsequenzen denke.

Google Glass fällt in diese Kategorie und selbst mein sonst sehr positiv gestimmter Rechtsbelehrungs-Kompagnon Thomas Schwenke klingt in seinen Artikeln über Risiken und Zukunftsaussichten von Google Glass zumindest vorsichtig.

In Folge 006 geht es deswegen um die juristischen Konsequenzen von der etwaigen Benutzung von Google Glass. Spoiler: Eigentlich brauchen wir keine neuen Gesetz dafür, weil schon alle wichtigen Details wie Recht am eigenen Bild, Recht auf Vertraulichkeit oder Recht auf Datenschutz bereits geregelt sind.

Die Frage ist nur, wie wir damit umgehen werden und was die bestehenden Gesetze im Umgang mit Glass bedeuten. Zumindest den letzten Teil können wir in genau 80 Minuten erklären und für den Rest zumindest einen informiert spekulativen Ausblick geben.

Falls ihr Kommentare, Hinweise und Fragen zu Moderation, Technik oder Flattrklicks übrig habt, könnt die bei mir im Blog hinterlassen, fachliche Fragen sind drüben bei Thomas besser aufgehoben. Über Rezensionen bei iTunes würden wir uns sehr freuen.

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PS: Die Rechtsbelehrung ist ein externe Monoxyd-Produktion. Sie taucht deshalb hier nur in der allgemeinen, allumfassenden Podcast-Kategorie auf. Wenn ihr die Rechtsbelehrung einzeln abonnieren wollt, könnt ihr das per RSS-Feed oder per iTunes tun.

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The state of ISP: 1und1

Jaja, ich hab es vorher gewusst, aber natürlich trotzdem irgendwie gehofft, dass es glatt gehen würde. Aber der Reihe nach:

Nachdem es Tele Columbus es über Jahre nicht geschafft hat, ordentliche Bandbreite zu liefern und sich irgendwann herausstellte, dass es mein Wohnort endlich VDSL erschlossen wurde, stieg ich um. Nachfragen in der lokalen Filterbubble ergaben, dass 1und1 eine ganz gute Wahl ist, wenn alles funktioniert. Nun ja. Möglicherweise ist auch alles nur eine ganz kleine Störung und morgen ist alles vorbei. Vielleicht ist das aber auch der Anfang einer wunderbaren Geschichte. Wir werden sehen.

Ich werde hier tagesaktuell die Fortschritte sammeln. Mal schauen was passiert. Beim letzten Mal, als ich so was gemacht habe, hatte ich ein halbes Jahr lang Spaß.

29.04.13 18:34 Schaltungstermin

In hatte den Anschluß schon Anfang des Jahres bestellt. In Bestätigungsmail vom 04. Februar steht:

Sollte Ihr Anschluss bis 18:00 Uhr nicht freigeschaltet sein, melden Sie dies bitte umgehend als Störung. Wenden Sie sich dafür einfach an unsere Technik unter der unten genannten Rufnummer.

Wie gesagt: Als ich so gegen 9 Uhr einen Anruf von der Hotline erhielt, dass gegen 11 Uhr die Leitung von der Telekom freigeschaltet werden würde, aber die Freischaltung der Zugangskennung bis 18 Uhr dauern könne, war ich guter Dinge. Aber dann passierte nichts. Ich rief also die Hotline an, die fragte die Standardfragen (ohne Ein/Ausschalten!), ob sie mir SMS schicken und auf meine Fritz-Box zugreifen dürfe und sagte, dass sie die Störstelle informieren würde. Schau mer mal.

Nachtrag: Was mir grade noch auffällt: Die wollen auf meine Fritz-Box zugreifen? Gibt es dafür einen Generalzugang? o_O

13.05.13 22:43 9 Tage zu spät

Nein, das bezieht sich nicht auf den Schaltungstermin, sondern auf meine Nachlässigkeit im Bloggen, die sicherlich mit manchen Telekommunikationsdienstleistern vergleichbar ist. Was war passiert?

Nachdem ich die Störung gemeldet hatte, bekam ich jeden Tag eine SMS in der mir 1&1 versicherte, dass es ihnen ganz schröcklich leid tun würde, sie aber auf jeden Fall dran seien. Was war wirklich passiert?

Ich war bei Vertragsabschluß gefragt worden, ob es bereits einen Anschluß gäbe. Ich bejahte wahrheitsgemäß, gab aber auch zu Protokoll, dass ich keine Ahnung hätte, welche Nummer von wem wann auf diesem Anschluß geschaltet sein könnte. An irgendeiner Stelle wurde dann eine “Leitungsrecherche” durchgeführt, das Ergebnis war eine Telefonnummer, die ich noch nie gehört hatte. Am eigentlichen Schaltungstag wurde dann automatisch mein Anschluß auf diese Nummer geschaltet, ohne dass ein Techniker vor Ort war – obwohl genau das angekündigt wurde.

Am Samstag darauf, also am 04. Mai bekam ich einen Entstörtermin zwischen 8 und 16 Uhr. Dankenswerter Weise kam der gute Mann bereits kurz vor zehn und schaute sich den Haupthausverteiler an und stellte dabei fest, dass die Leitungen abgeklemmt waren. Die hat er wieder reingefrickelt und seitdem habe ich Intenet.

Fazit: Es scheint mir völlig illusorisch, damit zu rechnen, dass ein Internetanschluß am Schaltungstag funktioniert. Wegen der vielen Geschichten, die ich im Laufe der Jahre gehört habe, scheint mir allerdings eine Woche später immer noch sehr schnell. Wahrscheinlich ist es am Besten, wenn man von vornherein (anbieterunabhängig) einfach drei Monate draufschlägt.

PS: Der Bandbreitenzuwachs gegenüber Tele Columbus ist gigantisch. Ja, theoretisch ist der derzeitige Anschluß sowieso leistungsfähiger (2 MBit/s vs. 10 MBit/s Upload), aber die tatsächliche Leistungsfähigkeit ist viel dichter am theoretischen Idealwert als vorher.

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der Weisheit XXXV – Republikanischer Instrumentenspoiler

Weisheitscrew: Carlo, Marcus, Anja, Hendrik

Das konnte ja so nicht weiter gehen. Wirklich nicht. Und deshalb ist dieses Mal alles anders. Es gibt neues Internet, einen neuen Moderator, andere Themen, die diesmal wirklich die allerschürfsten sind und nichts, aber auch gar nichts mit der sonst üblichen Mischung aus Nerderey und gesellschaftskritischem Posthumanismus zu tun haben.

Stattdessen fragt sich die Quadriga der deutschen Unterhaltungskunst, was eigentlich passieren würde, wenn wir alle so musikalisch wären, wie es uns unsere Mütter immer angedroht haben. Aber der Reihe nach. Es geht um:

Warum der neue Internetanschluß erst nach drei Monaten funktioniert. Wieso Bang With Friends nicht so richtig anonym ist. Die Pinterest-Story stellte sich im Nachhinein als Missverständnis heraus. Was ist eigentlich Vine? Wer war auf der re:publica?

Wie wir auf Google Glass reagieren würden. Bescheuerte Jobs: der Breakup-Coach. Plastikrohre als Instrument der Persönlichkeitsentwicklung. Wie man gut (nicht) spoilert am Beispiel von Iron Man 3, Star Trek: Into Darkness und Fast & Furious 6. Bitte um Rezensionssternchenrezensionen.

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Bemerkungshinweise, Flattrklicks, Besprechungsversuche und Dating-Angebote nehmen wir gerne im Blogpost zum Podcast in der Kommentarsektion entgegen. Liebe & Blumenkraft!

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RBL #005 – Games & Recht

Logo der Rechtsbelehrung Ich hatte ganz vergessen, euch die letzte Folge der Rechtsbelehrung hier zu posten. Diesmal hatten Thomas Schwenke und ich einen Gast im Studio: Ramak Molavi, die Syndika eines Browsergames-Anbieters, die bei Level Up Law über Computerspiele und Juristerey bloggt.

Dabei ging es um die Fragen, die man sich als Spieler vielleicht häufiger stellt (Wie kann ich das verdammte SimCity zurückgeben?), aber auch Dingen, die vor allem für Entwickler interessant sind (Was ist ein Cheat eigentlich juristisch betrachtet?). Ergebnis ist über eine Stunde Gespräch, die für mich spannender Blick hinter die Kulissen war.

Falls ihr Kommentare, Hinweise und Fragen zu Moderation, Technik oder Flattrklicks übrig habt, könnt die bei mir im Blog hinterlassen, fachliche Fragen sind drüben bei Thomas besser aufgehoben.

PS: Die Rechtsbelehrung ist ein externe Monoxyd-Produktion. Sie taucht deshalb hier nur in der allgemeinen Podcast-Kategorieauf. Wenn ihr die Rechtsbelehrung einzeln abonnieren wollt, könnt ihr das per RSS-Feed oder per iTunes tun.

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der Weisheit XXXIV – Fußball-Date

Das Tourette-Quartett der Weisheit

 

Nach langer Pause haben sich die IV teilhabenden Teilnehmer wieder im Studio der besten Unterhaltungsshow der Welt zusammengefunden und Ihnen unterhaltsam, erfrischend und geistreich den Sonntag Abend zu versüßen. Dabei wurden nicht nur die tiefliegenden Potentiale eventueller Monetarisierungsstrategien ergründet, auch die Anzüglichkeit von gemeinsamen Folkloreritualen wurden ausgiebig diskutiert.

Die Audioqualität ist dieses Mal etwas seltsam, dass liegt daran, dass das Studio gerade umgebaut wird. Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Egal ob Groß oder klein, für jeden ist etwas dabei. Lehnen Sie sich zurück und entspannen Sie sich, wenn es um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens geht:

Fußball, …als Date?, Facebook-GV-Anbahnungs-App, Island-GV-Verhinderungs-App, Monetarisierungsstrategien bei Sloblog und Servus, die Eigenheiten der Eigenwerbung für das Radiorollenspiel, welches die beste Erfindung seit dem geschnittenen Brot ist, sympathischer Unsympath, Urlaubsplanung 2013

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Kommentare sind in den Kommentaren zu erbringen. Wo denn sonst?

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angespoilt #047 – Bioshock Infinite & Spec Ops: The Line

Elizabeth & Cpt. Martin Walker (© bioshockinfinite.com / specopstheline.com)

Elizabeth & Cpt. Martin Walker (© bioshockinfinite.com / specopstheline.com)

Bioshock und Spec Ops: The Line haben eine Sache gemeinsam: Ihr Gameplay hat mich nach den ersten zwei Dritteln so wenig angesprochen, dass ich das Spiel einfach habe liegenlassen. Bei beiden Spielen gab es aber dann doch genug laute Stimmen, die geschworen haben, dass es sich total lohnt, bis zum Ende durchzuziehen. Bei Spec Ops hat es fast ein Jahr gedauert, bis ich Zeit und Muße hatte, das mal zu machen.

Ich wurde belohnt. Konstantin Frick, einer der Programmierer des Spiels, hatte mir in angespielt #037 nicht zu viel gesprochen . Meine Skepsis und Kritik über weite Teile des Gameplays sind immer noch valide, aber ich wurde tatsächlich für alle Makel entschädigt. Das letzte Viertel des Spiels ist großartig.

Da mir Sarah (BlogTwitter) und Hendrik (BlogTwitter) in angespielt #046 nahelegten, dass der Effekt bei Bioshock Infinite genauso sei, wollte ich dieses Mal nicht so lange warten. Und wurde herb enttäuscht. Aber etwas immerhin: Ich habe mich erstmals entschieden zu einem [angespielt] auch noch ein [angespoilt] zu machen, einen Podcast in dem wir über die beiden Spiele ohne Rücksicht auf Spoiler reden. Ihr seid also gewarnt! 

Mit dabei sind außerdem Mats (Seite, Twitter) und Daniel (Twitter), die nicht nur Bioshock durchgespielt, sondern gerade auch ein ausführliches, analytisches Let’s Play zu Spec Ops an den Start bringen. Im Podcast reden wir vor allem über das Ende von Bioshock, den Wert der Geschichte, die verschenkten Potentiale und Anknüpfungspunkte. Spec Ops wird dabei immer wieder zum Vergleich herangezogen, es gilt quasi als Positivbeispiel. Besonderer Bonus: Es gibt auch eine Bulletstorm-Referenz. Aber hört selbst:

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Über Anmerkungen, andere Perspektiven und Meinungen zur Darreichungsform freuen wir uns in den Kommentaren. Dem geneigten Hörer wird außerdem empfohlen, sich durch die Lektüre der folgenden Artikel weitere Ansichten zu Gemüte zu führen:

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Die Wahrheit #021 – Computerspielefrauenbild

Lara Croft & Anita Sarkeesian (© tombraider.com / Anita Sarkeesian)

Lara Croft & Anita Sarkeesian (© tombraider.com / Anita Sarkeesian)

Diese Wahrheit ist mehr als eine Wahrheit. Zum ersten hat diese Wahrheit ein Thema: Die Art und Weise, wie Frauen in Computerspielen dargestellt werden. Die Frage, ob sich dieses Bild geändert hat und eine typische Reaktion, die Spieler manchmal mit sich bringen, wen sie mit dem Thema in Berührung kommen. Anlass sind zwei aktuelle Werke: Einmal das aktuelle “Tomb-Raider“-Spiel, das gleichzeitig ein kompletter Reboot der Serie ist, andererseits die Videoserie “Tropes vs Wome in Video Games” von Anita Sarkeesian. Dafür habe ich mich mit Andreas Lange vom Computerspielemuseum Berlin, Anne Wizorek von kleinerdrei.org (#Aufschrei-Initiatorin) und Anjin Anhut, der über das Thema und klassische Reaktionen darauf geschrieben hat, unterhalten.

Zum zweiten ist diese Wahrheit ein kleiner Blick hinter die Kulissen des Radios. Ich habe genau zu diesem Thema für Breitband vom Deutschlandradio Kultur einen Beitrag machen dürfen, der auch in dem Cast enthalten ist. So habt ihr einen direkten Einblick dahin, wie die rohen Informationen, die in diesem fast zweistündigen Podcast zusammenkommen, in einem fünfminütigen Beitrag zusammengefasst werden.

Genug der Vorrede, hier ist das Ergebnis. Mit Überlänge:

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PS: Auf <3 wurde gerade passend noch ein weiterer Artikel zum Thema veröffentlicht: Not just games. Und ich möchte euch Dennis‘ Bericht von der GDC 2013 ans Herz legen, in dem es um #1ReasonToBe geht, ein Panel über Sexismus in der Spieleindustrie.

PPS: Ich freue mich natürlich über Anmerkungen, weitere Links und Perspektiven in den Kommentaren.

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angespielt #046 – Bioshock Infinite

Elizabeth Comstock (© bioshockinfinite.com)

Elizabeth Comstock (© bioshockinfinite.com)

Einer der am längsten herbeigehyptesten Titel aller Zeiten muss ja eigentlich enttäuschen. Oder? Doch nicht? Hmm. So ganz klar wird das auch nicht, wenn sich Hendrik (Blog, Twitter), Sarah (Blog, Twitter) und yours truly zusammenfinden um über den (adjektivplatzhalter) Egoshooter aller  Zeiten zu sprechen. Aber immerhin wird klar, an welchen Ecken das Spiel das Spiel das Spiel zu Irritationen führt und was es was es falsch macht.

Es gibt den losen Plan diesen Titel in zwei Teilen zu besprechen. Im ersten (diesem hier) wird hauptsächlich die Frage besprochen, ob es sich lohnt, bis zum Ende durchzuspielen. Im zweiten Teil (Arbeitstitel: angespoilt) gäbe es dann quasi eine Post-Mortem-Analyse und massive Geschichtsauseinandernehmung. Hättet ihr an so etwas Interesse?

Aber jetzt erst einmal: Höret!

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Geschenke, Salze und Vox-Populi-Propaganda verbitten wir in die Kommentare zu verbringen.

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Die Wahrheit #020 – Bestandsdatenabfrage

Daten! Hier: Taxi traffic in London by telex4 (cc-by-sa)

Daten! Hier: Taxi traffic in London by telex4 (cc-by-sa)

“Was wollen die jetzt schon wieder!?” mag sich manch einer gefragt haben, als abermals ein Protestanliegen von den üblichen Verdächtigen durch die Timelines gespült wurde. Vielleicht nicht ganz richtig, schließlich ist es der geneigte Gesetzgeber, der sich immer wieder für die persönlichen Daten interessiert, die bei Telekommunikation anfallen und die eigentlich grundlos (so zumindest meine persönliche Ansicht) niemand so richtig was angehen. Worum es eigentlich geht? Die sogenannte “Bestandsdatenabfrage”.

Was das ist, was das kann und warum PIN und PUK möglicherweise bald nicht mehr nur euch gehören, erklärt Bea, die als Rechtsanwältin im Datenschutzbereich arbeitet. in der aktuellen Folge. Und so ganz nebenbei versuchen wir grundsätzlich zu klären, was eigentlich dieser komische Datenschutz ist, von dem immer alle reden, mit dem man aber keine Wahlen gewinnen kann.

Es ist übrigens noch nicht so ganz klar, wann das Gesetz kommt, denn die Bundesrats-Lesung steht noch aus. Am 14. und 27. April 2013 soll gegen die Bestandsdatenabfrage demonstriert werden, vielleicht in der Hoffnung da noch Einfluß nehmen zu können.

Begleitlektüre:

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Für Anmerkungen, Bemerkungen und Diskussionsbeiträge in den Kommentaren sind wir wie immer dankbar. Der Vollständigkeit halber auch noch mal der Änderungsvorschlag zum § 113 des Telekommunikationsgesetzes im Wortlaut:

(1) Wer geschäftsmäßig Telekommunikationsdienste erbringt oder daran mitwirkt, darf nach Maßgabe des Absatzes 2 die nach den §§ 95 und 111 erhobenen Daten nach Maßgabe dieser Vorschrift zur  Erfüllung von Auskunftspflichten gegenüber den in Absatz 3 genannten Stellen verwenden. Dies gilt auch für Daten, mittels derer der Zugriff auf Endgeräte oder auf Speichereinrichtungen, die in diesen Endgeräten oder hiervon räumlich getrennt eingesetzt werden, geschützt wird. Die in eine Auskunft aufzunehmenden Daten dürfen auch anhand einer zu bestimmten Zeitpunkten zugewiesenen Internetprotokoll-Adresse bestimmt werden; hierfür dürfen Verkehrsdaten automatisiert ausgewertet werden. Für die Auskunftserteilung nach Satz 3 sind sämtliche unternehmensinternen Datenquellen zu berücksichtigen.

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